Erlebnisbericht Kurzurlaub fürs Familienglück
Familienurlaub ist eine Herausforderung. Mama will Erholung, Papa Action und die Kinder am liebsten Spaß von morgens bis abends. Zum Glück kommen im Lausitzer Seenland alle auf ihre Kosten.
Vier Tage Kurzurlaub sind die perfekte Gelegenheit für Qualitätszeit mit der Familie. Den Schlüssel zum Urlaubsglück gibt es an der Rezeption einer der familienfreundlichen Unterkünfte am Senftenberger See. Nach dem Check-In zieht es die Fünf sofort hinaus ins Grüne. Der Strand ist nur ein paar Meter entfernt - zu verlockend, um sich eine spontane Wasserschlacht und entspanntes Sonnenbaden entgehen zu lassen. Als die Sonne langsam untergeht, lässt die Familie im Garten ihrer Ferienwohnung den Tag ausklingen und während auf dem Grill die Bratwurst brutzelt, bleibt noch Zeit für ein Kartenspiel.
Mit dem MTW in die Kohlegrube
Am nächsten Tag brechen die Fünf nach dem Frühstück am reich gedeckten Büfett in den noch aktiven Tagebau nach Welzow auf. Auf einer geführten Tour mit dem Bergbautourismusverein excursio (ab 10 Jahren) erfahren sie, wie die Lausitzer Braunkohle abgebaut wird. Schon die Fahrt mit dem gelben Mannschaftstransportwagen (MTW) hinein in die Kohlegrube ist ein Abenteuer. Beeindruckt beobachten die Urlauber, wie die gigantischen Arbeitsmaschinen das schwarze Gold der Lausitz aus dem Boden graben und wüstenartige Landschaften hinterlassen. Ein selten werdender Anblick, denn durch den geplanten Kohleausstieg werden die Förderbrücken bald stillstehen.
Eisschlecken am Stadthafen
Mit diesen Bildern im Kopf wird der Ausflug am dritten Urlaubstag noch eindrucksvoller. Auf Leihfahrrädern begeben sich die Fünf auf Sightseeingtour durch das Lausitzer Seenland und staunen dabei, wie sehr sich die Landschaft bereits vom Kohlerevier zur Urlaubsregion gewandelt hat. Auf den steigungsarmen, meist asphaltierten Wegen rollen die Räder fast von selbst. Von der Ferienwohnung radeln sie zunächst am grünen Ufer des Senftenberger Sees entlang bis am Waldrand der „Schiefe Turm“ auftaucht. Der Aufstieg über die vielen Stufen ist nicht Ohne. Die Belohnung für die Mühen ist der weite Blick über das Wald- und Wasserreich. Danach geht es weiter zum Stadthafen. Nach einer Eis-Pause auf der Seebrücke führt die Tour vorbei an der riesigen Baggerschaufel in Koschen zur Schleuse am Koschener Kanal und schließlich zur Landmarke „Lausitzer Seenland“. Die Metallstufen des „Rostigen Nagels“ dröhnen beim Aufstieg. Von der obersten Plattform werden die Dimensionen der Seenverbund und ihrer schiffbaren Verbindungen begreifbar. Und das viele Blau macht Lust auf eine Abkühlung. Also auf zur letzten Etappe! Bevor die Urlauber im klaren Wasser des Geierswalder Sees baden gehen, unternehmen sie jedoch noch einen kurzen Abstecher zu den schwimmenden Häusern.
Abenteuer auf dem Floß
Am vierten und letzten Tag stechen die Fünf selbst in See und schippern mit einem Holzfloß vom Hafencamp in Großkoschen über den Senftenberger See. Die Seeluft riecht nach Freiheit und Abenteuer. Papa steht als Hobbykapitän am Steuer, Mama tankt Sonne an Deck und die Jungs hopsen wieder und wieder vom Floß ins Wasser. Doch auch der schönste Kurzurlaub ist einmal zu Ende.
Die Bilanz nach vier Tagen Seenland-Familien-Zeit:
„Das machen wir ganz bestimmt wieder.“